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Vergnügungsreise durch drei Weinbauregionen


Innerhalb von drei Stunden drei Weinbaugebiete bereisen, deren beste Weine verkosten, mit amüsantem Gesang vergnüglich unterhalten und dabei noch satt werden: Geht das überhaupt? Der MGV Schwabsburg hat es mit seiner beliebten musikalischen Weinprobe im Bürgerhaus mehr denn je unter Beweis gestellt.

Tief in die Jukebox des Schlagers griff Silva Merkel mit ihrer Liedauswahl für den Schwabsburger Männerchor. Schon bei der „kleinen Kneipe“ von Peter Alexander sprang der Funke auf das Publikum über, das spontan zu schunkeln begann. Der brennend heiße Wüstensand, einst von dem unter Heimweh leidenden Freddy Quinn in Szene gesetzt, weckte beim älteren Publikum Reminiszenzen an eine verloren geglaubte Schlagerszene. Und Stücke wie „der Stern, der deinen Namen trägt“ von DJ Ötzi und Nic P bewiesen, dass das Metier Schlager auch der heutigen Generation eine lächelnde Bedeutung hat.

 



Ins gleiche Horn stieß der Dienheimer Gastchor „Sound of Harmonie“ mit Udo Jürgens´ Bitte um Sahne oder das Hefelied, das die wissenschaftliche Forschung um das Hüftgold des weiblichen Geschlechts entscheidend voranbrachte. Das musikalische I-Tüpfelchen setzten indessen beide Chöre mit „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“, genüsslich im Wechsel von Männern und Frauen rezitiert. Das Mitmachlied „Über sieben Schoppen musst du gehen“ versprach dem engagierten Publikum schließlich die Ortsbürgerschaft in Form des „Stauferscheins“, wenn es bestimmte önologische Übungen jeweils sieben Mal absolvieren würde.

Vor diesem musikalischen Hintergrund war es der früheren rheinhessischen Weinkönigin Lea Kopp ein Leichtes, die ausgelesenen Weine in das kulturelle Programm einzuführen. Mit charmanten Worten und fachlicher Kompetenz erläuterte sie die acht Proben des Abends, die drei europäische Weinbaugebiete unter dem Motto „Nierstein und seine Partnerstädte“ zusammenführten. Die Rebensäfte aus Burgund, Saale-Unstrut waren nach Rheinhessen gekommen, um mit den Artgenossen aus Nierstein und Schwabsburg ein einzigartiges Partnerschaftstreffen zu feiern.

 



Die burgundischen Pinots Noir aus Chevrey-Chambertin und die seltenen Auxerrois und Hölder aus Freyburg an der Unstrut standen im auffälligen Kontrast zu den heimischen Sorten Bacchus, Weißburgunder, Riesling und Rosé. Lea Kopp konnte sowohl die Geheimnisse der dahinter stehenden Weingüter lüften wie auch die Eigenschaften der Rebsorten fachmännisch erklären.

Der „Partnerschaftsteller“ rundete den gelungenen Abend kulinarisch ab. Die Vesper war eine herzhafte Kombination von lokalen Köstlichkeiten aus allen drei Weinbaugebieten, die Camembert, Fettbemme, Hausmacher und Fleischwurst nicht ausließ. Für die Stadt Nierstein brachte der 1. Beigeordnete Egid Rüger herzliche Grüße und ein Gastgeschenk für den Männerchor mit. Peter Weis moderierte den Abend in bewährter Weise, auch an die Partnerstädte erinnernd, deren beide Bürgermeister ihre Grüße für die Jumelage der Weine übermittelt hatten.

 

Fotos: privat

 

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